Gleiberger Weg 16
35398 Gießen

Tel.: 0641 - 306 2600
Fax: 0641 - 86130
E-Mail: aliceschule-giessen@arcor.de
Internet: www.aliceschule-giessen.de

Schulleiter: OStD Karl-Heinz Bremer
Stellvertretender Schulleiter: StD Bernd Ulrich Dietz
Koordinator: N.N.
Sozialpädagogin: Karla Freund

Freier Träger:
Förderverein Aliceschule e.V. (Adresse, Tel., Fax s.o.)

 

Beschreibung der Aliceschule

Die Aliceschule wird z.Zt. von ca. 1035 Schülerinnen und Schülern besucht. Davon befinden sich etwa jeweils die Hälfte in der Teilzeitberufsschule bzw. in beruflichen Vollzeitschulformen. Die Aliceschule bietet die Berufsfelder Ernährung und Hauswirtschaft, Sozialpädagogik und Körperpflege in folgenden Schulformen an:

  • Berufsschule
  • Besondere Bildungsgänge ("BVJ", EIBE, Jungarbeiterinnen)
  • Berufsgrundbildungsjahr
  • Zweijährige Berufsfachschule
  • Einjährige Berufsfachschule
  • Zweijährige Berufsfachschule für Sozialassistenz
  • Fachschule für Sozialpädagogik
  • Fachschule für Heilpädagogik
  • Berufliches Gymnasium

Pädagogisches Förderkonzept der EIBE-Maßnahmen an der Aliceschule

Die Gruppen setzen sich mehrheitlich aus Aussiedlerinnen und Asylbewerberinnen (z.T. anerkannt) zusammen. Deshalb stehen der Erwerb und die Verbesserung der deutschen Sprache stehen im Mittelpunkt der Integrationsanstrengungen.

Zentrale ganzjährige Projekte enden jeweils mit einem Zertifikat. In diesen Projekten erschließen sich die Teilnehmerinnen typische Arbeitssituationen der an der Aliceschule angesiedelten Berufe. In zwei Serviceprojekten (Cafeteria und Bewirtschaftung des Medienkompetenzzentrums M@aus) geht es von Beginn an darum, den Klassenverband zu verlassen und mit anderen Schülern und Erwachsenen (Gästen) zu kommunizieren. In der Begleitung dieses Prozesses liegt im ersten Halbjahr ein Arbeitsschwerpunkt der sozialpädagogischen Betreuung.
Um die Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss erfolgreich zu bestreiten, wird in EIBE 1 gerade in den Fächern Deutsch, Politik/Wirtschaft und Mathematik noch relativ viel in einer Lehrgangssystematik mit Übungen und Wiederholungen gearbeitet. Parallel dazu sollen aber auch hier schon fächerübergreifende Ansätze und Projektunterstützung ("Lexikon", "Einkauf") in diese Fächer integriert werden.
Neben der Grundlagenvermittlung in ITG (Hard- und Software) geht es sehr bald auch in diesem Bereich um die Unterstützung von Projekten bzw. um eigenständige Projekte. Das Projekt "Lexikon mit Küchenfachbegriffen" kann ggf. auf die anderen Berufsfelder (Textiltechnik, Körperpflege) erweitert werden. Hier ist auch eine arbeitsteilige Vorgehensweise je nach Interessenschwerpunkt denkbar.
Das Internet als Medium wird in einem Einführungskurs kennen gelernt und dann von Fall zu Fall in Unterrichtsvorhaben integriert. Diese Einbindung ergibt sich aus den Projektverläufen.
Sozialpädagogische Maßnahmen zur Festigung der Persönlichkeit werden von EIBE-Konferenzen konzipiert (evtl. mit ZELA e. V.) und sinnvoll in das skizzierte Konzept integriert. Gleiches gilt für Betriebserkundungen und Praktika. Geplant sind drei Praktika zu je zwei Wochen. Die zeitliche Fixierung wird mit anderen schulischen Praktikumsterminen abgestimmt, damit Absagen aufgrund von Häufungen nicht vorkommen.

Die Teilnehmerinnen von Eibe 2 gehen mit Ihren Projekten noch stärker in die Öffentlichkeit. Kochbuch und Schülerzeitung werden der Schulöffentlichkeit präsentiert, die Power-Point-Präsention einem außerschulischem Kreis.
Die Veröffentlichung der Projekte auf der EIBE-Seite des Bildungsservers ist eine zentrale Aufgabe dieser EIBE 2-Gruppe im Bereich Internet. Auch die Kommunikation mit dem Partner M@AUS-Zentrum läuft über das Netz (s. Bewirtungsvereinbarung).
Es wird ein eintägiger Praktikumstag für 20 Wochen durchgeführt, dem sich noch einmal ein zweiwöchiges Praktikum anschließt. Der sozialpädagogischen Betreuung kommt bei Praktikumsvorbereitung, -begleitung und -nachbereitung in diesen Phasen größte Bedeutung zu.

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