| Frankfurter
Schule für Bekleidung und Mode Hamburger Alle 23 60486 Frankfurt
Tel.: 069-212-35268 E-Mail: info@modeschule.de
Internet-Adresse: http://www.modeschule.de Schulleiter:
Herr OStD Malte Lütjens Stellv. Schulleiterin: Frau StD Brigitte Schädel
Abteilungsleiterin: Frau StD Karin Böckelmann Freier
Träger: Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt
am Main Stalburgstraße 38 60318 Frankfurt Tel.: 069-95914932
Fax: 069-552676 |  |
Kurzdarstellung
der Schule
Die Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode ist die
berufliche Schule der Region, die im Berufsfeld 09 (Textiltechnik und Bekleidung)
mit den Sonderberufen Textilreiniger und Textilveredler und im Berufsfeld 10 (Körperpflege)
fast die gesamte Bandbreite beruflicher Bildung von der Erstausbildung bis zur
Weiterbildung abdeckt. Durch den fachlichen Schwerpunkt bildet sie somit ein regionales
schulisches Zentrum für den Bereich Mode.
Das Schülerklientel ist
multikulturell (40 Nationalitäten), aber auch die schulische Vorbildung und
die soziale Herkunft sind sehr vielschichtig und in den verschiedenen Schulformen
prozentual unterschiedlich repräsentiert.
Schulformen
und Bildungswege
- Besondere
Bildungsgänge (BVJ und EIBE)
- Berufsgrundbildungsjahr
(BGJ)
- Zweijährige
Berufsfachschule die zum mittleren Bildungsabschluss führt (BFS)
- Zweijährige
Berufsfachschule mit Berufsabschluss Damenschneiderin (BFD)
- Zweijährige
Berufsfachschule auf dem mittleren Bildungsabschluss aufbauend mit Abschluss Bekleidungstechnischer
Assistent (TA)
- Fachoberschule
(ein und zweijährig) (FOS A und B)
- Zweijährige
Fachschule (Schwerpunkte: Gestaltung, Fertigung und Produktmanagement) (FS)
Grundkonzept
von EIBE
Der Eingliederungslehrgang in die Berufswelt (EIBE) an der Frankfurter
Schule für Bekleidung und Mode richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene
die von Arbeitslosigkeit bedroht sind und darüber hinaus an Jugendliche,
die für ein Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis in den Berufsfeldern
"Körperpflege" oder "Bekleidung" qualifiziert werden
sollen.
Den Ausgangspunkt für die pädagogische Arbeit bildet die
besondere Problematik der EIBE-Schüler. Sie sind geprägt durch:
Fehlende berufliche Orientierung,
Lern- und Leistungsdefizite, besonders im
Bereich Deutsch und Mathematik,
Verhaltensdefiziten wie Unpünktlichkeit,
hohe Fehlzeiten, fehlende Motivation und unzureichende Arbeitshaltung.
Das hat zur Folge, dass Begriffe wie Pünktlichkeit, Kontinuität im Arbeitsprozess,
Verlässlichkeit, Verbindlichkeit etc. wichtige Bestandteile für die
EIBE-Gruppen sein müssen. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen des Lehrganges
ein breites Angebot an fachlichen Lernmöglichkeiten in enger Verbindung mit
theoretischen Inhalten zu vermitteln und damit den Übergang in eine Berufsausbildung
oder ein Arbeitsverhältnis zu ermöglichen. Für Jugendliche deren
Herkunftssprache nicht Deutsch ist, bietet sich neben den integrativen Aspekt
dieser Schulform die Möglichkeit, den deutschen Spracherwerb noch zu intensivieren.
Durch die sozialpädagogische Betreuung sollen soziale Benachrichtigungen
aufgearbeitet werden. Der Schwerpunkt liegt auf projekt- und handlungsorientierte
Unterrichts-verfahren, welche in enger Kooperation der Lehrkräfte erarbeitet
werden, die in den verschiedenen Lernfeldern unterrichten.
Die inhaltliche
Planung richtet sich ach dem Kenntnisstand und Erfahrungshorizont der Lerngruppe,
ist aber auch durch gewisse Grundanforderungen aus den Berufsfeldern geprägt,
da die Chancen, einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu bekommen, nur durch die
Vermittlung bestimmter Grundkenntnisse, Grundfähigkeiten und Grundfertigkeiten
realistisch erhöht werden können. Unumgänglich für eine solche
angestrebte Qualifizierung ist ausserdem, die den Anforderungen eines Ausbildungsverhältnisses
angemessene Fähigkeiten, sich in der deutschen Sprache mündlich und
schriftlich ausdrücken können, geeignete Mathematik Kenntnisse auf dem
Niveau des Hauptschulabschlusses, EDV und Politik Grundlagen zu erreichen.
Damit ein reibungsloser Übergang von der allgemeinbildenden Schule in die
berufliche Schule gewährleistet ist, werden Schulen durch "Tage der
offenenTür" und über Informationsveranstaltungen in den abgebenden
allgemeinbildenden Schulen informiert. Die Erteilung des Hauptschulabschlusses
ist auf der Basis der Verordnung "Besondere Bildungsgänge" vorgesehen.
Die Schülerinnen kommen überwiegend aus dem Stadtgebiet Frankfurt
und umliegenden Kreisen.
Sie haben zum größten Teil Lernhilfeschulen
und Hauptschulen besucht. Einige kommen aus Gesamtschulen, Beruflichen Schulen
und Schulen im Ausland.
In den Klassen EIBE1 und EIBE2 sind Schülerinnen
mit folgenden Nationalitäten:
Marokkanisch, italienisch, türkisch,
kroatisch, griechisch, albanisch, eritreisch, afghanisch, jugoslawisch und deutsch.
Datum
der Erstellung : 25. 4. 2001
top