Berufliche Schulen Untertaunus
Berufsvorbereitung BVJ und EIBE
Pestalozzistraße 5
65232 Taunusstein

Freier Träger: VHS Rheingau-Taunus Taunusstein

Tel.:     06128  9266 – 0 (Sekretariat)           Fax :     06128   9266 – 11
Mail:    bs@taunusstein.schule.hessen.de  Internet: http://www.bsutaunus.de

Schulleiter OStD  Hr. Sommer

Stellvertr.: StD   Hr. Dommermuth

Abteilung
Wirtschaft u. Verwaltung

Herr Möller

Abteilung Technik

Herr Schermuly

Abteilung
Besondere Bildungsgänge, Ernährung, Hauswirtschaft und Gesundheit

Herr Lotz

EIBE/BVJ – Team im Schuljahr 2009 / 20010

Ernährung und Hauswirtschaft

Metall- und Holztechnik

Frau Schroth:
Klassenlehrerin, Fachtheorie, Mathematik

Herr Kettenbach:
Klassenlehrer, Fachpraxis,   Sport

Frau Weiß:
Fachpraxis, Leiterin des Bistro

Herr Lange
Fachpraxis

Frau Demmelmeyer
Fachpraxis

Frau Mayer
Deutsch,   Politik,  Verbindungslehrerin

Frau Wilhelm-Howind
Deutsch,   Politik

Herr Schauss
Techn.-Pädagog. - Assistent

EIBE – Koordinator z.Z. nicht besetzt

Frau Wüchner
Sozialpädagogin

Herr Lotz
Abteilungsleiter,  Fachtheorie,  Mathematik, Sport

 

 

Förderkonzept

In den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung und EIBE werden für die Schülerinnen und Schüler besondere Fördermaßnahmen angeboten. Dabei geht es um die ausgewogene Entwicklung und Festigung der Fach- Methoden und Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler.
Gründe für die Förderung sind in der Regel

  • Allgemeine Rückstände in der körperlichen und/oder geistigen Entwicklung
  • Lernstörungen und Verhaltensauffälligkeiten
  • Motorische Defizite
  • Nachholbedarf in grundlegenden schulischen Lernbereichen
  • Unzureichende Deutschkenntnisse
  • Probleme bei der kulturellen und sozialen Integration
  • Schwierigkeiten bei der Berufsfindung
  • Defizite im Bereich der „Sekundärtugenden“

Durch gezielte und individuelle Fördermaßnahmen sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, eine Berufswahl zu treffen, die ihren Möglichkeiten entspricht und ihre Chancen für eine erfolgreiche Integration auf dem Arbeitsmarkt erhöht.

Produktionsschule
Die EIBE-Klassen sind in ihrer Arbeit in das Konzept Produktionsschule eingebunden.
Produktionsschule bedeutet:

  • Lernen unter Bedingungen, die dem Ernstcharakter der Berufs-und Erwerbswelt entsprechen, zumindest aber ähneln.
  • Lerninhalte sind ganzheitlich, überschaubar und verbinden theoretisches und praktisches Lernen.
  • Lerninhalte ermöglichen die Erweiterung von Qualifikationen, Bildungsabschlüsse (Hauptschulabschluss) sind möglich, Persönlichkeitsentwicklung wird gefördert.

Produktionsschule wird an den BSU realisiert durch:

  • Angebot von Lerninhalten/Projekten aus den Lernbereichen.
  • Durchführen der Inhalte/Projekte mit Unterstützung von Lehrerinnen/Lehrern und Betreuern (z.B. „Alt hilft Jung“).
  • Ernstcharakter, d.h. ein Inhalt/Projekt ähnelt einem Beschäftigungsbereich des Arbeitsmarktes.
  • Es finden interne und externe Kooperationen statt.

Produktionsschule und Geschäftsbereiche:

  • Die Inhalte/Projekte werden in „Geschäftsbereichen“ bearbeitet. „Mutterfirma“ der Geschäftsbereiche ist der Förderverein der BSU.
  • Erwirtschaftete Gelder kommen über den Förderverein dem jeweiligen Geschäftsbereich zugute.


Produktions- Geschäftsbereiche:

 

Die Werkstatt
(vorwiegend Berufsfeld 01)

 

Das Bistro
(vorwiegend Berufsfeld 07)

  • Herstellung von Waren und Werkstücken aus Metall und Holz.
  • „Geschichte sichtbar machen“
  • Bereitstellung von Dienstleistungen und „Know-How“.
  • Kooperation mit außerschulischen Partnern

 

  • Mittagstisch, Pausenverkauf
  • Catering-Service
  • Organisation und Durchführung von schulinternen Feiern

 


Praktikum     

Für die Schülerinnen und Schüler der EIBE-Maßnahme gestaltet sich der Eintritt in die Berufswelt zunehmend schwieriger. Deshalb sind wir bemüht, sie umfassend und zielgerichtet in diesem Lebensabschnitt zu unterstützen und durch Praktika intensiv vorzubereiten.

Sozialpädagogische Förderung

Die Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen des EIBE- Jahres sozialpädagogisch unterstützt. Die konkreten Unterstützungsmaßnahmen in den einzelnen Teilbereichen werden individuell auf die Schüler abgestimmt.


QUALIFIZIERUNGSBAUSTEINE

“Herstellung einer Magnetpinnwand”
Zugrunde liegender Ausbildungsberuf :
Metallbauer/Metallbauerin, Fachr.: Konstruktionstechnik
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler können nach Zeichnung Feinbleche maßgenau mit der Tafelschere zuschneiden und fachgerecht mit der Schwenk-, Biegemaschine kanten. Darüber hinaus konstruieren die Schülerinnen und Schüler einen manuell zu betäti-genden Kalender.
Zeitlicher Umfang
70 Zeitstunden

Wir geben ein Fest
Zugrunde liegender Ausbildungsberuf: Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Zeitlicher Umfang:  90 Zeitstunden
Zu entwickelnde Kompetenzen:
Fertigkeiten und Kenntnisse des AusbildungsrahmenplanesVorbereitungs-
techniken anwenden Schneide- und Vorbereitungstechniken vertiefen, ggf.
weitere Techniken erlernen. Verschiedene Garungstechniken gezielt verwenden, geeignete Garverfahren für die LM-Gruppen auswählen.

Wegweiser durch die Küche
Zugrunde liegender Ausbildungsberuf: Hauswirtschafterin / Hauswirtschafter
Zielformulierung: Die Schülerin / der Schüler arbeitet gem. den UVV und des HACCP – Konzeptes nach Anweisung in einer hauswirt. Küche. Sie / er kennt die gebräuchlichen Geräte und Arbeitsmittel.
Zeitlicher Umfang: 90 Zeitstunden

Bearbeiten von Vollholz und Plattenwerkstoffen, Herstellung von Werkstücken und Möbeln
Zugrunde liegender Ausbildungsberuf: Tischlerin / Tischler
Ziel: Schülerin/Schüler kann Vollholz und Plattenwerkstoffe bearbeiten, kann sicher mit hangeführten Maschinen arbeiten, ann Werkstücke nach Vorgabe herstellen
Zeitlicher Umfang: 60Std.


Datum der Erstellung: 12. März 2010

Zu den Projekten

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