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Auf der Kreuzwiese 12
35216 Biedenkopf Tel.:
0 64 61 - 7597-0 Fax: 0 64 61 - 7597-39 E-Mail: webmaster@berufsschule-biedenkopf.de
Internet-Seite: www.bs-biedenkopf.de Schulleiter:
StD Karl Heinz Schneider Stellvertretender Schulleiter: StD Reiner Haffer
EIBE-Koordinatoren: SoLin Gabriele Lippold und SoL Volkhard Schöck Freier
Träger: bsj Biegenstr. 40 35037 Marburg Tel.: 0 64 21 -
68 53 3-0, Fax: 0 64 21 - 68 53 3-22 |  |
Kurzdarstellung
der Beruflichen Schulen Biedenkopf
Die
Beruflichen Schulen Biedenkopf sind eine Kreisberufsschule mit der typischen breiten
Streuung der angebotenen Schulformen und Berufsfelder.
Berufsfelder
der Teilzeitberufsschule
Zur Zeit besuchen 444 SchülerInnen
die Vollzeitklassen und 970 die Teilzeitberufsschule. Die Schule versorgt ein
sehr großes Einzugsgebiet in einer ländlichen Region mit traditionell
metallverarbeitender Industrie, insbesondere Modell- und Formenbau, Gießerei
und Maschinenbau. Der größte Teil der Schülerschaft kommt aus
kleinen Ortschaften und Dörfern und ist sehr ortsgebunden.
Die Verkehranbindungen
sind schlecht und die jüngeren Schüler ohne Pkw sind auf die oftmals
nur 1 bis 2mal täglich verkehrenden Schulbusse angewiesen. Bei einer Entfernung
von bis zu 4O km zum Schulort haben viele Schüler Fahrtzeiten bis zu 3 Stunden
täglich zu bewältigen.
Im Bereich der Berufsvorbereitung besuchen
derzeit 64 SchülerInnen die Beruflichen Schulen Biedenkopf . In der EIBE-Maßnahme
befinden sich 25 Schüler im Qualifizierungsbereich 1. Die übrigen Schüler
besuchen das Berufsvorbereitungsjahr oder die FAUB-Maßnahme. Die
Ursachen der Lern- und Verhaltensproblematik sind vielfältig und bedingen
sich gegenseitig. Etliche SchülerInnen aus den Hauptschulen haben zunächst
nur das Klassenziel der 7. bzw. 8.Klasse erreicht, da sie als Aussiedler, Migranten
oder Asylbewerber erst kurze Zeit in Deutschland leben oder in einer kaum Deutsch
sprechenden Familie aufgewachsen sind. Neben SchülernInnen die nach persönlichen
Konfliktsituationen ihre ursprünglichen schulischen Ziele ( mittlerer Bildungsabschluss
) wieder weiterverfolgen sind leistungswilligen aber nur langsam lernenden SchülerInnen
mit sonderpädagogischem Förderbedarf individuelle Möglichkeiten
zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu schaffen.
Grundkonzept
von EIBE
Leitziel:
Alle Schüler und Schülerinnen der Schule mit den unterschiedlichsten
Lernperspektiven haben einen Anspruch auf individuelle Förderung.
Dies bedingt die Entwicklung von integrativen und kooperativen Unterrichtsformen
um ganzheitlich die Entwicklungschancen aller SchülerInnen zu verbessern.
"Durch Erfahrungen lernen heißt das, was wir mit den Dingen
tun, und das, was wir von ihnen erleiden, nach rückwärts und vorwärts
miteinander in Verbindung zu bringen. Das ist der Beginn eines jeden Projektes".
[
John Dewy: Demokratie und Erziehung (1928) Braunschweig 1964 ]
Als
pädagogisches Angebot nimmt die projektorientierte Arbeit einen wesentlichen
Stellenwert ein, um den SchülernInnen die Möglichkeit zu schaffen, Unterrichtsinhalte
mit Hilfe unterschiedlichster Methoden in ihrer Ganzheitlichkeit zu erfahren.
Durch möglichst selbstorganisiertes Lernen soll der Erwerb von Schlüsselqualifikationen
(Problemlöseverhalten, soziale und verbale Kompetenz, Eigeninitiative, Teamfähigkeit,
etc. ) gefördert werden, um später als mündige Bürger das
Leben eigenverantwortlich gestalten zu können.