Graslitzer Straße 2-8
63571 Gelnhausen

Tel.: 0 60 51 - 48 13 -0
Fax: 0 60 51 - 17 03 1
E-mail: bs@gelnhausen.schule.hessen.de
Internet: http://www.bs-gelnhausen.de/

Schulleiter: Herr OstD Gustav Honzen
Stellvertreter: Herr OStR Hartmut Bieber
EIBE-Koordinatoren: Frau StR Petra Hartung
Sozialpädagogik: Frau Kaus (VUS)

Freier Träger:
Verein zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Beruflichen Schulen in Gelnhausen e. V. (VUS)
Graslitzer Straße 2-8, 63571 Gelnhausen

 

Kurzdarstellung der Schule

Zur Zeit besuchen 3095 Schülerinnen und Schüler die Beruflichen Schulen des Main-Kinzig-Kreises in Gelnhausen. In neun verschiedenen Schulformen werden 1355 Vollzeitschüler und 1740 Teilzeitschüler ausgebildet.

Berufsfelder der Teilzeitberufsschule

  • Metalltechnik
  • Elektrotechnik
  • Holztechnik
  • Wirtschaft und Verwaltung
  • Ernährung
  • Gesundheit
  • Körperpflege
  • Sozialpädagogik

Vollzeitschulformen

  • Fachschule für Kunststoff-/Kautschuktechnik
  • Fachschule für Sozialpädagogik und für Sozialpädagogik
  • Berufsfachschule mit den Schwerpunkten Metalltechnik, Elektrotechnik, Wirtschaft und Verwaltung, Ernährung und Hauswirtschaft sowie Sozialpädagogik, auf dem Hauptschulabschluss aufbauend
  • Berufsfachschule für Sozialpflege, auf dem Mittleren Bildungsabschluss aufbauend
  • Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung Typ A und B
  • Berufliches Gymnasium, Schwerpunkte Datentechnik, Ernährungslehre, Wirtschaft
  • EBA - Sonderlehrgang zum Erwerb der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung für deutsche Aussiedler aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion
  • Berufsgrundbildungsjahr Holztechnik
  • Berufsvorbereitungsjahr
  • EIBE - Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt


Ziele des Unterrichts mit benachteiligten Jugendlichen

Förderung und Weiterentwicklung

  • Individuelle Förderung
    Förderung von Motivation und Ausdauer; Bewusstmachen individueller Stärken und
    Akzeptieren individueller Schwächen; Entdecken und Erproben neuer individueller
    Möglichkeiten; vor allem auch sprachlicher und nicht-sprachlicher Ausdrucksmöglichkeiten; Erfolgserlebnisse ermöglichen
  • Soziale Förderung
    Förderung der Konfliktfähigkeit; Sensibilisierung für andere Menschen, andere Kulturen und individuelle Eigenarten des Gegenübers; Kommunikationstraining)
  • Wissen
    Leistungsbezogene Kurse in Deutsch und Mathematik; Vermittlung von Basiswissen;
    Informations- und kommunikationstechnische Grundbildung; Grund- und Aufbaukurs
    Englisch

Erarbeitung realistischer Berufsorientierung und Berufsfindung

  • Analysieren von Chancen und Möglichkeiten am regionalen Arbeitsmarkt
    Betriebserkundungen, Besuche beim Arbeitsamt, etc.
  • Beratung im Umgang mit Behörden und Formularen
  • Hinführung zur betrieblichen Praxis
    ( Gemeinsame Ermittlung individueller Stärken und Herausfiltern der geeigneten Berufsrichtung insbesondere im fachpraktischen Unterricht; Erarbeitung der für den gewünschten Beruf notwendigen Fähigkeiten und individuelle Überprüfung; Bewerbungstraining; Nach vorheriger Anleitung selbständige Suche eines geeigneten Praktikumsbetriebes, nur bei Schwierigkeiten Hilfestellung durch Sozialarbeiter oder Lehrkräfte.
  • Praktika


Die Orientierung an Interessen und Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler

ergibt sich als wesentlicher Grundsatz. Das bedeutet insbesondere

  • Flexibler Umgang mit Klassengrößen und Klassenzusammensetzungen
  • 4-wöchige Orientierungsphase, (berufliche Schwerpunktorientierung und Gruppenbildung),
  • Erstellen individueller Förderkonzepte
  • Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten, abgebenden Schulen, Jugendwerk, Gewerbe- und Industriebetrieben, dem Arbeitsamt u.a.
  • Leistungsbezogene Lerngruppen in Deutsch und Mathematik ; Förder- und Stützkurse für Sprachanfänger oder Schüler mit besonderem Förderbedarf
  • Projektunterricht mit unterschiedlicher Dauer. Die Projekte sollten an der realen Arbeitswelt orientiert sein. Die Schüler sollte möglichst mehrere Projekte in verschiedenen Berufsfelder durchlaufen.
  • Zertifikation von Teilqualifikationen, die in den Projektmodulen erlangt wurden.
  • regelmäßige Reflexion des jeweiligen individuellen Leistungsstandes, Erwerb von Schlüsselqualifikationen ( Training von sozialen und kommunikativen Kompetenzen)
  • Förderung von Eigenständigkeit und Eigenverantwortung durch zunehmende Übernahme von Aufgaben.

Gelnhausen, im April 2001

Zu den Projektdarstellungen

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