Berufliche Schulen des Landkreises Bergstraße, Lampertheim

 

Berufliche Schulen des Kreises Bergstrasse
Carl-Lepper-Str. 1
68623 Lampertheim


Telefon: 06206-9409-0

Fax: 06206-9409-33
E-mail: BSL-info@kreis-bergstrasse.de
Internet: http://www.BSLonline.de

 

Schulleiterin: Frau Gabriele Polzin
Stellvertretender Schulleiter: NN
Abteilungsleiter: Herr StD Horst Saemann
EIBE-Koordinator: Herr SL Bernd-Ullrich Dolle
Klassenleiter: StR z.A. Markus Schneider

 

Freier Träger:
Diakonisches Werk Bergstraße
Industriestr. 35

64625 Bensheim

Sozialpädagogin: Frau Petra Bartelsen

Tel.: 06206/ 9299- 0
Fax: 06206/ 9299- 33

E- Mail: dw@kreisbergstrasse.de
jbh-la@web.de


Kurzdarstellung der Schule

Die Beruflichen Schulen in Lampertheim umfassen den Einzugsbereich Bergstrasse West. Hierzu gehören die Städte Viernheim, Lampertheim, Bürstadt, sowie die Gemeinden Biblis und Groß- Rohrheim.

An den Beruflichen Schulen Lampertheim werden etwa 1050 Schülerinnen und Schüler von rund 75 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Die Beruflichen Schulen gliedern sich in 3 Abteilungen:

Abteilung 1

  • Maßnahmen des Arbeitsamtes (z.B. BVB)
  • Koop. mit allgemeinbildenden Schulen (BVH/ SchuB, Übergangskurse/ Eingliederungskurse)
  • EIBE- Maßnahmen Metall- und Holztechnik
  • Berufsvorbereitungsjahr Hauswirtschaft/ Ernährung / Körperpflege
  • Berufsgrundbildungsjahr Metall
  • Kfz.-Mechatroniker
  • Metallbauer
  • Friseure

Abteilung 2

  • Berufsgrundbildungsjahr Hauswirtschaft/ Ernährung
  • Berufsfachschule MA (Metall, Elektro, Hauswirtschaft, Sozialwesen)
  • Berufsfachschule für Sozialassistenz
  • Fachschule für Sozialpädagogik
  • Fachoberschule Sozialwesen

Abteilung 3

  • Groß- und Einzelhandelskauffrau/ mann
  • Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung (MA)
  • Einjährige Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung (Höhere Handelsschule)
  • Berufsfachschule für kaufmännische Assistenten
  • Zweijährige Berufsfachschule für Fremdsprachensekretariat
  • Fachoberschule für Wirtschaftsinformatik

Basiskonzeption für EIBE

Das Lehrkräfte- Team besteht aus Pädagogen und einer Sozialpädagogin, die aus Überzeugung in der Maßnahme unterrichten.
Das Klassenlehrerprinzip wird konsequent eingehalten. Es hat sich immer wieder bestätigt, dass EIBE- Schüler mit dem konventionellen Klassenlehrerprinzip am Besten zurecht kommen. Deshalb unterrichtet der Klassenlehrer mit mindestens 12 Wochenstunden in der Klasse. Auf Grund des hohen Anteils von ehemaligen Schülern aus Förderschulen für Lernhilfe, werden zwei Förderschullehrer aus der benachbarten Förderschule mit insgesamt 8- 10 Wochenstunden eingesetzt. Zur Stabilisierung und Intensivierung der sozialen und emotionalen Bindungen unterrichten in der EIBE- Maßnahme nur wenige weitere Lehrkräfte. Noch vor den Herbstferien findet eine Klassenfahrt statt, um sich möglichst schnell gegenseitig näher kennen zu lernen und das Gefühl für ein solidarisches Miteinander zu stärken. Die Sozialpädagogin steht für Beratung, Betreuung und aufsuchende Arbeit zur Verfügung. In gemeinsam bestimmten Unterrichtsprojekten wird die Sozialpädagogin zur unterstützenden Mitbetreuung eingesetzt.
Der Unterricht ist durch Förder- und Sportangebote am Nachmittag im Prinzip als ganztägig zu betrachten. Insbesondere die sportlichen Angebote sollen den Zusammenhalt und die Teamfähigkeit, aber auch das Verantwortungsbewusstsein, die Disziplin und die Zuverlässigkeit fördern und trainieren.


In nächster Zeit sind darüber hinaus Berufsorientierungskurse in den Berufsfeldern Gartenbau und Kfz- Technik geplant. Es besteht eine gute Kooperation mit den abgebenden Schulen. Die Schüler der Abschlussklassen der benachbarten Förderschule erhalten insgesamt 4 Wochenstunden berufsorientierten Unterricht in den Berufsfeldern Metall/ Holz und Körperpflege. Dieses Angebot soll um weitere 2 Stunden im Berufsfeld Kfz-Technik erweitert werden. Darüber hinaus finden sog. "Schnuppertage" statt. Dieses Angebot erlaubt es den Schülern und Lehrkräften, sich schon vor Schuljahresbeginn etwas näher kennen zu lernen und gegenseitige Erwartungen zu besprechen. Jedes Jahr im November findet für die Lehrerinnen und Lehrer der abgebenden Schulen ein Informationsnachmittag an den Beruflichen Schulen Lampertheim statt. Hierbei wird umfassend über die EIBE- Maßnahme informiert. Die Schüler erhalten noch an ihrer "alten" Schule eine zielgerichtete Projektion. Sie können sich auf das, was in der Berufschule für sie wichtig ist, im Vorfeld einstellen.


Die Schüler absolvieren pro Halbjahr ein Blockpraktikum im Umfang von 3 Wochen. Daran kann sich bei guten Leistungen und einem gesteigerten Interesse des Betriebsinhabers/ Ausbilders und des Schülers, ein kontinuierliches Praktikum (1x die Woche, an einem Fachpraxistag der Schule) anschließen. Die Chancen auf einen Ausbildungsvertrag steigen dabei erheblich.

Für die Schüler werden individuelle Förderpläne erstellt, die nicht umfangreicher als eine DIN A 4- Seite sein sollen. Diese Förderpläne werden vierteljährlich aktualisiert und gemeinsam von den im Team mitwirkenden Förderschullehrern und der Sozialpädagogin erstellt.

In den Werkstätten wird projektorientiert gearbeitet. Am Anfang der EIBE- Maßnahme stehen zunächst Kleinprojekte aus Metall und Holz, die sich vom Schwierigkeitsgrad her steigern.
Die Kleinprojekte werden, wenn es die Umstände erlauben, mit größeren Projekten (z.B. "Hochsitzkanzel", "EIBE- Multifunktionsraum", "Mehrpersonensitzbank" usw.) kombiniert.

Die Unterrichtsorganisation erfolgt auf der Basis von Halbjahres- und Wochenplänen.

Der möglichst zu erreichende Hauptschulabschluss ist eine Richtschnur für die Zielprojektion. Er ist jedoch nicht der alleinige Gesichtspunkt für eine erfolgreiche pädagogische Arbeit. Vielmehr ist es die Summe aller erkennbaren Verbesserungen und Qualifikationen, die wir erreichen wollen und die es möglich machen sollen, den Übergang von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt zu erleichtern.

Die Schulleitung zeichnet sich durch eine verständnisvolle Einstellung und ein flexibles Handling bei sächlichen und organisatorischen Fragen aus.

15.09.2006 (Sae.)


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