Gartenstr. 28
65719 Hofheim

Tel.: 0 61 92 -29 04 0
Fax: 0 61 92 - 29 04 66
E-mail: office@bws-Hofheim.de, office@bws.mtk.he.schule.de, jung@bws-Hofheim.de
Internet: www.bws-hofheim.de, www.mtk.shuttle.de/mtk/bws

Schulleiter: Herr OStD Wolfgang Bill
Stellvertreter: Herr StD Werner Schlimm
EIBE-Koordinator: Herr OStD Otmar Jung
Sozialpädagoge: Herr Mehmet Cetingök

Freier Träger:
Verein für Kultur und Bildung, KUBI e.V.
Petterweilstr. 66, 60385 Frankfurt am Main
Telefon: 0 69 - 945 920 84/85; Fax: 0 69 - 945 920 86
E-mail: Cetingoek@kubi-ev.de; Internet: www.kubi-ev.de

 

An der Brühlwiesenschule sind folgende Schulformen vorhanden:

  • Berufsschule in den Berufsfeldern Metall-, Elektro-, Informations- und Holztechnik
  • Besondere Bildungsgänge: EIBE, JoA, BVJ und Berufsschulpflichtige der Werkstätten
    für Behinderte
  • FAUB
  • Berufsgrundbildungsjahr
  • 2-Jährige Berufsfachschule (Metall-, Elektro- und Holztechnik)
  • Fachoberschule, Formen A und B (Schwerpunkte: Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik)
  • Berufliches Gymnasium mit den Schwerpunkten Datenverarbeitungstechnik und Technik
    (Maschinenbau/Elektrotechnik), Wirtschaft und Verwaltung

Zielsetzung

Im Rahmen dieser Maßnahme soll benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen (in der Regel zwischen 16 und 19 Jahren), die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, der Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung, ein Arbeitsverhältnis bzw. in vollschulische Berufsbildungsgänge durch ein breites Angebot an fachpraktischen Lernmöglichkeiten in enger Verbindung mit theoretischen Inhalten erleichtert werden. Dazu gehören auch Migranten einschließlich Aussiedlerinnen und Aussiedlern und Schülerinnen und Schüler mit Sprachdefiziten.

Übergeordnete Unterrichtsprinzipien sind:

Erstens

  • Vermeidung von etikettierendem, restriktivem Verhalten durch die Schule.
  • Abbau von Außenseiterpositionen der Schülerinnen und Schüler und deren Ausgrenzung.
  • Förderung eines Schulsozialklimas, in dem Akzeptanz und Wertschätzung durch das Verhalten zum Ausdruck kommen.

Zweitens

  • Lernen ohne Normerfüllungsdruck, damit unterschiedliche Leistungsebenen erfasst und bewertet werden können.
  • Bereitstellen individualisierender Hilfen, damit Schülerinnen und Schüler ihre Stärken und Schwächen bearbeiten und ihre Leistungsfähigkeit entdecken können.
  • Vorrangig ist nicht Lernen als linearer Prozess der Akkumulation von Wissen.
  • Lernwege sind keine Lernplanwege, sondern es braucht Freiräume für Umwege und "trial and error". Das gilt auch für Lehrerinnen und Lehrer, die sich selbst als Lernende begreifen.
  • Weitgehender Verzicht auf antizipierte Lernvorgänge (Lehrpläne) : Die Schülerinnen und Schüler haben sehr unterschiedliche Voraussetzungen und verweilen unterschiedlich lange auf den einzelnen Stufen des Verstehens.
  • Vorrangig ist die Persönlichkeitsentwicklung. Dazu braucht es Freiräume, denn Entwicklungen verlaufen oft quer zur Norm.

Drittens

  • Schaffen eines Lernklimas, in dem Empathie und Phantasie eine entscheidende Rolle spielen.
  • Förderung sozialer Bindungen, z.B. durch die Förderung stabiler Schülerinnen und Schülerfreundschaften und des Gefühls, mit den jeweiligen Eigenarten in der Lerngruppe und in der Schule erwünscht zu sein.
  • Dazu dienen u.a. die Durchführung von Klassenfahrten (Schauspielen, Kanutouren, Klettern, Segeln, Wandern, usw.) und gemeinsame Unternehmungen (Kochen, Exkursionen, Schlittschuhlaufen usw.).

Viertens

  • Die lebensweltlichen Erfahrungen und Probleme der Jugendlichen sollen aufgegriffen werden.
  • Lernen findet möglichst statt in authentischen Begegnungen und Ernstsituationen.
  • Dialogische Konfliktbearbeitung in der Lerngruppe in Form non-direktiver Beratungs- und Gesprächstechniken.

Organisation

Es existieren 3 Klassen der Stufe 10 (10 EIBE a/b/c) und 1 Klasse der Stufe 11 (11EIBE) .

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