Elisabeth-Knipping-Schule
Mombachstraße 14
34127 Kassel

Tel: 0561 – 820129-0
Fax: 0561 – 820129-32

Internet: www.elisabeth-knipping-schule.de/
Email: poststelle@knipping.kassel.schulverwaltung.hessen.de

Schulleiter: Herr OStD Günter Wagner
Stellv. Schulleiter: Herr StD Egon Immerheiser
EIBE-Koordinatorinnen: Frau StD Cornelia Klatt, Frau OStR Frauke Palm
Sozialpädagoge: Herr Dirk Petrat
(JAFKA – Gemeinnützige Gesellschaft für Aus- und Fortbildung gGmbH
Kassel)

Freier Träger:
JAFKA – Gemeinnützige Gesellschaft für Aus- und Fortbildung gGmbH
Hegelsbergstraße 24 A
34127 Kassel


Kurzbeschreibung der Schule

Die Elisabeth-Knipping-Schule besuchen derzeit ca. 2100 Schülerinnen und Schüler.

Schulformen

  • Teilzeitberufsschule
  • EIBE (Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt)
  • BGJ (Berufsgrundbildungsjahr)
  • 1-jährige BFS (Berufsfachschule)
  • 2-jährige BFS (Berufsfachschule)
  • 2-jährige BFS (Berufsfachschule), die auf mittlerem Bildungsabschluss aufbaut
  • 2-jährige Fachschule
  • FOS (Fachoberschule), Form A und B
  • BG (Berufliches Gymnasium)

Berufsfelder

  • Ernährung und Hauswirtschaft
  • Textiltechnik und Bekleidung
  • Sozialpädagogik/Sozialwesen
  • Biologie, Chemie, Physik

Pädagogisches Förderkonzept für EIBE

Übergeordnete Ziele

1. Integration in die deutsche Lebenswirklichkeit
2. Qualifikation -> Berufsorientierung
3. Stärkung der Persönlichkeit (Ich-Stärke)
4. Vermittelbarkeit in die Berufs- und Arbeitswelt

Teilziele

zu 1.
Integration innerhalb der Lerngruppe, Schulgemeinschaft, Alltags- und Berufswelt

zu 2.
Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln zur Berufswelt (Struktur von Organisationen / Institutionen; Arbeitsverhalten; Arbeitstechniken; Anforderungen und Erwartungen in der Arbeitswelt); Ausloten ökonomischer, sozialer und qualifikatorischer Bedingungen für gewünschte Berufsfelder; Umgang mit neuen Kommunikationstechnologien

zu 3.

  • Mitentwicklung und -bestimmung von Lerninhalten und Arbeitsformen
  • (Weiter-) Entwicklung eines (inter-)kulturellen Bewusstseins;
  • Erkennen von und Umgehen mit eigenen Stärken und Schwächen
  • Entwickeln persönlicher Ziele
  • Förderung eines angemessenen Sozialverhaltens (z.B. Pünktlichkeit, Ehrlichkeit,
  • Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein)
  • Frustrationstoleranz
  • Konfliktfähigkeit
  • Teamfähigkeit

Grundlage für alle drei Ziele ist das Beherrschen der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen. Dies begründet und erfordert einen relativ hohen Anteil an Unterrichtsstunden in den Kernfächern.


Arbeitsweisen zum Erreichen der Teilziele:

  • Betriebsbesichtigungen
  • Paktika
  • Berufsorientierung und Bewerbungstraining
  • Orientieren im Internet ("Führerschein für das Internet")
  • Selbsterfahrung an außerschulischen Lernorten
  • Erlebnispädagogische Aktivitäten
  • Teilnahme an kulturellen / interkulturellen Aktivitäten
  • Sprach- und Mathematik-Unterricht teilweise am Computer
  • Selbstverteidigung und Erste Hilfe
  • Planung und Gestaltung von Festen u.a.

Sozialpädagogische Betreuung

Die sozialpädagogische Betreuung unterstützt die TeilnehmerInnen vor allem durch Gruppenangebote, aber auch durch individuelle Hilfe. Informationen werden vermittelt und die Lernenden in ihren Entscheidungsprozessen beraten.

Im Vordergrund steht die Förderung von Verlässlichkeit und Verantwortung der TeilnehmerInnen für ihr Handeln innerhalb des Lehrgangs sowie für individuelle Entscheidungen ihrer Lebensplanung. Hierfür ist das Entwickeln persönlicher, realistischer Ziele notwendig. Eine Orientierung findet hierbei an den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und den Möglichkeiten des Arbeitsmarktes sowie an den Potenzialen der TeilnehmerInnen statt. Die sozialpädagogisch Betreuenden dienen den TeilnehmerInnen als Ansprechpersonen bei Problemen (u.a. mit Ämtern, Institutionen, Lern- und Lehrgangsbedingungen).
Inhalte und Methoden der sozialpädagogischen Betreuung sind u.a. Berufsorientierung, Betriebsbesichtigungen, Bewerbungstraining, Praktikumsbetreuung, kreative Gestaltung, Video- und Fotoarbeit, gruppendynamische Übungen, individuelle Beratung.

Außerschulische Lernorte

Eine Reihe von Projekten / Arbeitsweisen wird an außerschulischen Lernorten (z.B. Haus der Jugend Kassel, Jugendbildungsstätte Sensenstein) stattfinden.

Sonderpädagogischer Förderbedarf

Für TeilnehmerInnen, die von der Sonderschule kommen, ist sonderpädagogische Förderung notwendig. (Bezug: VO EG Nr. 12601199 com 21.6.1999, Punkt 13)

Anforderungen an Lehrkräfte

Um eine hohe Qualität des Unterrichts für Lerngruppen von Benachteiligten gewährleisten zu können, werden an die mit diesen Zielgruppen arbeitenden Lehrerinnen und Lehrer hohe Anforderungen gestellt. Besondere Befähigung und Bereitschaft sind vor allem in folgenden Bereichen gefordert:

  • Teamarbeit
  • Koordinierungs-Gespräche
  • besondere Didaktisierung der Lerninhalte (besonders: erfahrbar machen, begreifbar machen,
    visualisieren, mehrsprachig arbeiten, etc.)
  • Beratung von SchülerInnen
  • besondere Förderung (z.B. Zusatzunterricht, Kleingruppen, besonders betreutes Arbeiten)

Die kontinuierliche Fortbildung der betreffenden Lehrkräfte ist daher sehr notwendig und sinnvoll. Auch Supervisions-Sitzungen erscheinen angemessen.

Organisation Praktikum

Als Praktikumsmodell sind sowohl mehrere Blockpraktika wie auch ein Praktikumstag pro Woche vorgesehen.

Externe Kontakte

Zu folgenden Institutionen und Beratungsstellen bestehen bereits Kontakte (weiterer Aufbau von Kontakten ist geplant):

  • Berufsberatung im Arbeitsamt
  • Informationsbüro für junge Arbeitslose
  • Kirchengemeinde Auferstehungskirche
  • Sozialmedizinische Beratung der AWO
  • Schuldnerberatung
  • Ausländerbeirat der Stadt Kassel
  • Jugendamt der Stadt Kassel
  • Sozialdiakonie Hephata (Wohnheim für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge)
  • DAK (Seminarangebot: Suchtberatung)
  • Kasseler Tafel
  • Kulturzentrum Schlachthof
  • Volkshochschule Kassel


Kassel. 10.05.2001

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