Pädagogisches
Förderkonzept für EIBE
Übergeordnete
Ziele
1.
Integration in die deutsche Lebenswirklichkeit
2. Qualifikation -> Berufsorientierung
3. Stärkung der Persönlichkeit (Ich-Stärke)
4. Vermittelbarkeit in die Berufs- und Arbeitswelt
Teilziele
zu
1.
Integration innerhalb der Lerngruppe, Schulgemeinschaft, Alltags-
und Berufswelt
zu
2.
Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln zur Berufswelt
(Struktur von Organisationen / Institutionen; Arbeitsverhalten;
Arbeitstechniken; Anforderungen und Erwartungen in der Arbeitswelt);
Ausloten ökonomischer, sozialer und qualifikatorischer Bedingungen
für gewünschte Berufsfelder; Umgang mit neuen Kommunikationstechnologien
zu
3.
Grundlage
für alle drei Ziele ist das Beherrschen der Kulturtechniken
Lesen, Schreiben und Rechnen. Dies begründet und erfordert
einen relativ hohen Anteil an Unterrichtsstunden in den Kernfächern.
Arbeitsweisen zum Erreichen der Teilziele:
Sozialpädagogische Betreuung
Die
sozialpädagogische Betreuung unterstützt die TeilnehmerInnen
vor allem durch Gruppenangebote, aber auch durch individuelle
Hilfe. Informationen werden vermittelt und die Lernenden in ihren
Entscheidungsprozessen beraten.
Im
Vordergrund steht die Förderung von Verlässlichkeit
und Verantwortung der TeilnehmerInnen für ihr Handeln innerhalb
des Lehrgangs sowie für individuelle Entscheidungen ihrer
Lebensplanung. Hierfür ist das Entwickeln persönlicher,
realistischer Ziele notwendig. Eine Orientierung findet hierbei
an den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und den Möglichkeiten
des Arbeitsmarktes sowie an den Potenzialen der TeilnehmerInnen
statt. Die sozialpädagogisch Betreuenden dienen den TeilnehmerInnen
als Ansprechpersonen bei Problemen (u.a. mit Ämtern, Institutionen,
Lern- und Lehrgangsbedingungen).
Inhalte und Methoden der sozialpädagogischen Betreuung sind
u.a. Berufsorientierung, Betriebsbesichtigungen, Bewerbungstraining,
Praktikumsbetreuung, kreative Gestaltung, Video- und Fotoarbeit,
gruppendynamische Übungen, individuelle Beratung.
Außerschulische
Lernorte
Eine
Reihe von Projekten / Arbeitsweisen wird an außerschulischen
Lernorten (z.B. Haus der Jugend Kassel, Jugendbildungsstätte
Sensenstein) stattfinden.
Sonderpädagogischer
Förderbedarf
Für
TeilnehmerInnen, die von der Sonderschule kommen, ist sonderpädagogische
Förderung notwendig. (Bezug: VO EG Nr. 12601199 com 21.6.1999,
Punkt 13)
Anforderungen
an Lehrkräfte
Um
eine hohe Qualität des Unterrichts für Lerngruppen von
Benachteiligten gewährleisten zu können, werden an die
mit diesen Zielgruppen arbeitenden Lehrerinnen und Lehrer hohe
Anforderungen gestellt. Besondere Befähigung und Bereitschaft
sind vor allem in folgenden Bereichen gefordert:
Die
kontinuierliche Fortbildung der betreffenden Lehrkräfte ist
daher sehr notwendig und sinnvoll. Auch Supervisions-Sitzungen
erscheinen angemessen.
Organisation
Praktikum
Als
Praktikumsmodell sind sowohl mehrere Blockpraktika wie auch ein
Praktikumstag pro Woche vorgesehen.
Externe
Kontakte
Zu
folgenden Institutionen und Beratungsstellen bestehen bereits
Kontakte (weiterer Aufbau von Kontakten ist geplant):