| Weserstr.
7 34125 Kassel Tel.:
0 56 1 - 97 89 6 -30 Fax: 0 56 1 - 97 89 6 -31 E-Mail: sekretariat@ovm-kassel.de
Homepage: www.ovm-kassel.de
Schulleiter: Herr OStD Günter Fuchs Stellvertretender Schulleiter: Herr
StD Wilfried Dülfer EIBE-Koordinator: Herr StR Frank Schneider Sozialpädagoge:
Herr Michael Jänchen Freier
Träger: Stadt Kassel |  |
Kurzdarstellung der Schule
Die Oskar-von-Miller-Schule bildet zusammen mit der Max-Eyth-Schule das 2. Berufsschulzentrum
in Kassel. Insgesamt besuchen z. Zt. 2020 Schüler und Studierende die Oskar-von-Miller-Schule,
407 in Vollzeitklassen. Die 60 EIBE-Teilnehmer verteilen sich auf drei Gruppen
der EIBE 1-Maßnahme und eine Gruppe der EIBE 2-Maßnahme. Ausbildungsberufe
in der Berufsschule: -
Elektroberufe
- Informations-
und Telekommunikationsberufe (IT-Berufe)
- Alle
Kfz-Berufe und Tankwarte
- Anlagenmechaniker
der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Anlagenmechaniker (IH)
Vollzeitschulformen:
- Berufsgrundbildungsjahr
Elektrotechnik
- Zweijährige
Berufsfachschule Metalltechnik und Elektrotechnik
- Zweijährige
Höhere Berufsfachschule, Fachrichtung Informationstechnik - Computersysteme
und Netzwerktechnik (Assistentenausbildung)
- Zweijährige
Fachschule für Technik in Vollzeit- und Teilzeitform, Fachrichtung Elektrotechnik
und Informationstechnik, Schwerpunkte: Computersystem- und Netzwerktechnik, Energietechnik
und Prozessautomatisierung
- Eingliederung
in die Berufs- und Arbeitswelt (EIBE)
- Berufsvorbereitungsjahr
(BVJ)
Pädagogisches
Förderkonzept der EIBE-Maßnahme an der Oskar-von-Miller-Schule
Zielgruppe: - Jugendliche
im Alter zwischen 15 und 18 Jahren ohne Hauptschulabschluss
- Aussiedler
und Asylberechtigte, die eine besondere sprachliche Förderung benötigen
Einzugsgebiet: - Stadt
Kassel sowie Landkreis Kassel
Zielgruppenbezogene
Problematik: - Gemeinsamer
Unterricht von schulmüden, deutschen Jugendlichen und motivierten Aussiedlern
bzw. Asylanten
- Teilnehmer
aus verschiedenen Herkunftsländern mit unterschiedlichen soziokulturellen
Erfahrungen
- Schriftliche
und mündliche Defizite bei der Verwendung der deutschen Sprache
- Verhaltensauffälligkeiten
und Gewaltbereitschaft
- Berufliche
Perspektivlosigkeit
- Persönliche
unreife in fast allen Entscheidungsfragen des Lebens
- Jugendliche
kommen u. a. aus "Befehlshaushalten", nicht aus "Verhandlungshaushalten"
Allgemeine
pädagogische Konzeption: - Berufsorientierung
und -findung durch ein breit angelegtes Angebot an fachpraktischen und fachtheoretischen
Lerninhalten aus verschiedenen Berufsfeldern
- Verknüpfung
von Praxis und Theorie in allen Lernfeldern durch projekt- und handlungsbezogenes
Lernen
- Förderung
von Grundhaltungen und Werteinstellungen, die die Jugendlichen befähigen,
den Anforderungen in der Berufs- und Arbeitswelt gerecht zu werden (Pünktlichkeit,
Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, usw.)
Ziele: - Die
Schüler sollen die deutsche Sprache soweit beherrschen, dass sie sich darin
mündlich und schriftlich verständigen und nach Ende der Maßnahme
entweder eine Berufsausbildung beginnen, ein Arbeitsverhältnis eingehen oder
einen weiterführenden Lehrgang besuchen können.
- Durch
speziellen Förderunterricht sowie innerer Differenzierung im Deutsch- und
Mathematikunterricht sollen die Schüler ohne Schulabschluss zum Hauptschulabschluss
geführt werden.
- Die
Schüler sollen in die Grundlagen der Informations-, Elektro-, Metall-, Holz-
und Sanitär- und Heizungstechnik eingeführt werden.
- Zur
Unterstützung der Berufsfindung sollen die Schüler durch zwei dreiwöchige
Praktika sowie Betriebsbesichtigungen Einblicke in die betriebliche Ausbildungs-
und Produktionspraxis erhalten.
- Im
Politik- und Wirtschaftskundeunterricht sollen die Schüler u. a. Orientierungshilfen
in Bezug auf das politische System der Bundesrepublik Deutschland in einem zusammenwachsenden
Europa erhalten.
- Im
Religion- und Ethikunterricht soll soziales Lernen in Form von praktischen Übungen
und Reflexionen einen besonderen Raum einnehmen, um ein konfliktfreies Leben in
einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft zu fördern.
- Das Konzept
des sozialen Lernens wird im Sportunterricht durch interaktive Spiele unterstützt,
indem z.B. kooperatives Handeln, Lösen von Konfliktsituationen eingeübt
und gelebt wird.
- In
erlebnispädagogischen Seminaren soll zudem das Selbstvertrauen der Schüler
gestärkt werden, indem sie sich selbst und ihre Umwelt besser verstehen lernen,
um in der Berufs- und Arbeitswelt bestehen zu können.
- In
verschiedenen Projekten, wie z. B. Film, EDV, Rhythmik und Percussion, etc., sollen
die Schüler Gelegenheit erhalten Fähigkeiten und Fertigkeiten außerhalb
des üblichen Fächerkanon einzubringen und so Anerkennung und Erfolge
zu erleben.
Organisation:
Die Kollegen und Kolleginnen, die in EIBE eingesetzt sind, bilden innerhalb
der Abteilung und Schule das EIBE-Team. Das EIBE-Kernteam wiederum setzt sich
aus den Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen der einzelnen EIBE-Klassen, einschließlich
des Sozialpädagogen und des EIBE-Koordinators, zusammen. Das EIBE-Kernteam
beschäftigt sich mit konzeptionellen Überlegungen, der Schuljahresplanung,
der Planung und Koordinierung von Projekten sowie der Planung und Durchführung
sonstiger Aktivitäten.
Um die Kommunikation innerhalb des ganzen
EIBE-Teams zu verbessern, wird eine wöchentlich stattfindende Kurzkonferenz
durchgeführt, um aktuell anfallende Probleme zu besprechen und die Durchführung
von Projekten und sonstigen Aktivitäten besser koordinieren zu können.
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