Walter-Hecker-Schule
Schillerstraße 16
34117 Kassel

Tel.: 05 61 - 92 04 79- 70
Fax: 05 61 - 92 04 79- 75

Internet:www.whs-kassel.de
E-mail: info@whs-kassel.de

Schulleiter: OStD Manfred Labude
Stellv. Schulleiter: StD Manfred Günther
Abteilungsleiter EIBE: OStR`in Gabriele Richter, StD`in Jutta Schätzlein
Sozialpädagogin: Frau Nora Ramlow
(JAFKA – Gemeinnützige Gesellschaft für Aus- und Fortbildung gGmbH Kassel)

Freier Träger:
JAFKA – Gemeinnützige Gesellschaft für Aus- und Fortbildung gGmbH
Hegelsbergstraße 24 A
34127 Kassel

 


Beschreibung der Walter-Hecker-Schule

Die Walter-Hecker-Schule ist eine Berufsschule mit insgesamt 9 Schulformen in verschiedenen Schwerpunkten. Die Schule wird zur Zeit von 1767 Schülerinnen und Schülern besucht. Davon sind 278 Vollzeitschüler und 1489 Teilzeitschüler. Insgesamt unterrichten an der Schule zur Zeit 62 Lehrerinnen und Lehrer als Voll-, bzw. Teilzeitkräfte, 5 Lehrbe-auftragte und 1 Referendar.

Schulformen und Bildungswege für Berufsausbildung und Studienvorbereitung

  • Teilzeitberufsschule
  • Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) - Bautechnik; Holztechnik; Farbtechnik und Raumgestaltung
  • Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt (EIBE)
  • Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) - Holztechnik; Körperpflege
  • Berufseingliederungslehrgänge (BBE)
  • Fit für Ausbildung (FAUB)
  • Berufsaufbauschule (BAS)
  • Fachoberschule (FOS) - Bautechnik; Gestaltung
  • 2jährige Fachschule für Bautechnik - Hoch- und Tiefbau

Berufsfelder

  • Bautechnik
  • Chemie
  • Drucktechnik
  • Farbtechnik- und Raumgestaltung
  • Holztechnik
  • Körperpflege

EIBE an der Walter-Hecker-Schule

Die Walter-Hecker-Schule führt 2 EIBE-Maßnahmen durch; eine im Bereich Farbtechnik und Raumgestaltung/Holztechnik und eine im Bereich Körperpflege.
Zielgruppe für die Angebote an der WHS sind Jugendliche mit oder ohne Hauptschul-abschluss sowie Migranten und Schülerinnen/Schüler die aufgrund sehr unterschiedlicher Biografien besondere Förderung in Deutsch benötigen.
Grundsätzliches Ziel der EIBE-Maßnahmen an der WHS soll die Vermittlung einer beruflichen Perspektive der Jugendlichen nach einem Jahr sein. Dazu gehört die Herstellung von Akzeptanz der Jugendlichen untereinander, die Entwicklung arbeitsfähiger Gruppen und die Erarbeitung verbindlicher Regeln, wie Pünktlichkeit, Kontinuität im Arbeitsprozess und Verläßlichkeit.
Die von der WHS angestrebten Projekte sind dazu gut geeignet, da sie den Jugendlichen die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit vermitteln und durch direkte, reale Verwendbarkeit der Projektergebnisse das Selbstvertrauen der Jugendlichen stärken.
In der WHS wurde bereits in der bisherigen Unterrichtsarbeit projektorientiert gearbeitet, so dass hier gut auf schon vorhandenen Konzepten aufgebaut werden kann. Die WHS hat ihren besonderen Schwerpunkt im Bereich der Handwerksberufe, d.h. in den Berufsfeldern Bautechnik, Holztechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung und Körperpflege, so dass durch die EIBE-Maßnahmen den Jugendlichen eine berufliche Orientierung und eine Vermittlung beruflicher Teilqualifikationen ermöglicht wird, die zu einem Übergang in ein Ausbildungsverhältnis, in ein Berufsgrundbildungsjahr oder in ein Arbeitsverhältnis einmünden sollen.

Struktur der Projekte

Die geplanten Projekte sind so angelegt, dass es grundsätzlich möglich ist, die allgemein- bildenden Unterrichtsinhalte, insbesondere die Förderung der Deutsch- und Mathematik-kenntnisse zum integralen Bestandteil der Projekte zu machen. Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und verbesserte kommunikative Fähigkeiten werden gefördert, wenn die allgemeinbildenden Inhalte und auch die EDV-Anwendung in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem angestrebten Projektergebnis stehen und die Jugendlichen ihre Ziele nicht ohne ein Mindestmaß an Kooperation erreichen können.

Praktika

Soweit es die Struktur des jeweiligen Berufsfeldes zuläßt, soll das Praktikum durchgehend an einem Tag in der Woche durchgeführt werden, um Kontinuität herzustellen und während der ganzen Laufzeit der Maßnahme die betrieblichen Erfahrungen reflektieren zu können. Durch das Praktikum bekommen Themen aus der Wirtschaftskunde, wie Betriebsstrukturen und arbeits- und tarifrechtliche Fragen "erlebte" Bedeutung.

Unterstützung durch außerschulische Stellen

Die bisherige Zusammenarbeit mit Beratungsstellen und Hilfe-Partnern bei besonderen pädagogischen Problemen sowie die Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt soll weitergeführt werden. Dazu gehört im Berufsfeld Körperpflege besonders die Beratungsstelle für türkische Mädchen und Frauen, da sich in diesem Berufsfeld kulturell bedingte Konflikte häufen.

Die Fördermaßnahme insgesamt wird sozialpädagogisch intensiv betreut.

zu den Projekten

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