Wilhelm-Merton-Schule, Frankfurt

Andreaestraße 24
60385 Frankfurt am Main
Tel.: 069 – 212-46810
Fax: 069 – 212-46809


Homepage: www.wilhelm-merton-schule.de
E-Mail: info@wms-frankfurt.de
jochen.steinacker@stadt-frankfurt.de
j.steinacker@wms-frankfurt.de

Schulleiter: Herr OStD Wolfgang Schmitt
Abteilungsleiter / EIBE-Koordinator:
Herr StR Jochen Steinacker
Sozialpädagogen:
Frau Susannah Kwasnikowa-Karadima,
Herr Timo Wöll

Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit e. V.
Stalburgstr. 38, 60318 Frankfurt
Tel.: 069 - 555346
Fax: 069 – 55 26 76
E-Mail: ev.verein@ejuf.de
Homepage: www.ejuf.de

 

Kurzdarstellung der Schule:

Die Wilhelm-Merton-Schule bietet im Berufsfeld „Wirtschaft und Verwaltung“ und im Lernbereich „Hauswirtschaft/Ernährung/Gastronomie“ ein breites Spektrum an Schulformen, beruflichen und allgemeinbildenden Abschlüssen bis hin zur qualifizierten Weiterbildung. Im dualen Ausbildungssystem ist uns die Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben wichtig und ein reger Austausch mit außerschulischen Partnern sorgt für kontinuierliche Impulse.

Unsere Schule ist mehr als ein Unterrichtsort, sie ist für alle Beteiligten auch ein Stück gemeinsames Leben. Diesem Leitmotiv aus dem Schulprogramm folgt der Unterricht in folgenden Schulformen:

  • Die Berufsschule für die Ausbildungsberufe „Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation“, „Bürokaufmann/Bürokauffrau“, „Sport- und Fitnesskaufmann/Sport- und Fitnesskauffrau“. Die Auszubildenden
    besuchen die Schule sowohl in Block- als auch in Teilzeitform;
  • Die Fachschule für Betriebswirtschaft für Studierende in Voll- und Teilzeitform;
    Abschluss: Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in);
  • Das Berufsgrundbildungsjahr für Jugendliche, die der Vollzeitschulpflicht unterliegen;
  • Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung mit der Möglichkeit des Erwerbs von Schulabschlüssen und Zertifikaten. (EIBE und BVJ)

Wir bieten darüber hinaus die folgenden weiterführenden Abschlüsse und Zertifikate an:

  • Fremdsprachenzertifikat
  • die Fachhochschulreife in Verbindung mit der Berufsausbildung
  • Realschulabschluss / Mittlerer Bildungsabschluss in Verbindung mit der Berufsausbildung und in EIBE
  • Hauptschulabschluss und qualifizierender Hauptschulabschluss in EIBE
  • Bescheinigung von Qualifizierungsbausteinen und Basisqualifikationen in EIBE

Unsere internationale Schülerschaft prägt sowohl die Lernbedingungen als auch den Schulalltag. Das Zusammenleben von fast 2200 Schülerinnen und Schülern und ca. 80 Lehrerinnen und Lehrern erfordert gegenseitige Achtung und Respekt vor Andersartigkeit. Es ist Ziel unserer Arbeit, die Schülerinnen und Schüler durch persönliche und berufliche Bildung zur verantwortlichen Mitgestaltung der Gesellschaft und Arbeitswelt zu befähigen.


Grundkonzept von EIBE

Diese Schulform besuchen in der Mehrzahl zugewanderte Schülerinnen und Schüler (sogenannte Seiteneinsteiger) die Schule mit dem Ziel, Deutschkenntnisse zu erwerben und zu erweitern sowie deutsche Schulabschlüsse zu erzielen. Daher ist neben dem Erwerb und der Förderung der deutschen Sprache vorrangiges Ziel, die Schülerinnen und Schüler bei ihren Bemühungen um ein „Zurechtfinden“ in der deutschen Gesellschaft, in Frankfurt am Main, zu begleiten und zu unterstützen. Diese Integrationsarbeit wird flankiert von zahlreichen Projekten und Initiativen zur Förderung zugewanderter (benachteiligter) Schülerinnen und Schüler:

  • Sozialarbeit an der Schule (Einzelfallhilfe, psychosoziale und ausländerrechtliche Beratung, Berufsorientierung, freizeitpädagogische Angebote)
  • Öffnung von Schule (Zusammenarbeit mit Jugendeinrichtungen und Beratungsstellen)
  • Interkulturelle Erziehung: Deutsche und ausländische Schülerinnen und Schüler sollen sich in den jeweiligen Lerninhalten wiederfinden und Verständnis für andere Kulturen und Einstellungen gewinnen
  • Programm zur Verbesserung der deutschen Sprachkompetenz jugendlicher Migrantinnen und Migranten

Beruflich orientieren und erste berufliche Erfahrungen können die Schülerinnen und Schüler der EIBE - Klassen in den Lernfeldern „Arbeiten in der Küche“ und „Arbeiten an der Kasse“ sammeln. Im Schulcafe der Wilhelm-Merton-Schule sind die Schülerinnen und Schüler für Planung, Einkauf, Beschickung, Herstellung, Verkauf und Abrechnung zuständig. Sie lernen eigenverantwortlich zu handeln und kundenorientiert zu arbeiten. In diesem Rahmen ist der Erwerb von Qualifizierungsbausteinen, die von der IHK - Frankfurt anerkannt sind, möglich.

Der Schule ist die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler besonders wichtig. Daher werden die Schülerinnen und Schüler in EIBE - Maßnahmen nach Zielgruppen differenziert gefördert: Erwerb beruflicher Qualifikationen, strukturierter Spracherwerb für Sprachanfängerinnen und -anfänger in der deutschen Sprache, Erwerb des Hauptschul- oder Realschulabschlusszeugnisses.

Seit dem letzten Schuljahr werden Ziele zur persönlichen, schulischen und beruflichen Entwicklung mit jedem / jeder Schüler / Schülerin besprochen und vereinbart. Im Rahmen einer Klassenlehrerstunde werden gemeinsam mit dem Sozialpädagogen die Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler festgestellt und erörtert sowie Wege zur Erreichung der Ziele (Persönlichkeit, Schule, Beruf) festgelegt.

Neben der Arbeit in den Projekten arbeiten die Kollegeninnen und Kollegen mit außerschulischen, regionalen Unterstützungseinrichtungen wie Beratungsstellen freier Träger, pro familia, Jugendhäusern, Start-Projekt usw. zusammen. Die Projekte orientieren sich an dem Dienstleistungsmarkt der Region Frankfurt und vermitteln den Jugendlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, die sie in diesem Bereich nutzen können. Dafür sind auch Kooperationen mit der hiesigen Agentur für Arbeit vorgesehen, die die Schülerinnen und Schüler bei dem Übergang in Ausbildung oder Arbeit unterstützen sollen.

Der möglichst frühe Übergang in Ausbildung und Arbeit oder der Besuch einer weiterführenden Schule ist für uns immer noch der wichtigste Indikator für eine gelungene Integration der Schülerinnen und Schüler. Daher gilt diesem Grundsatz die größte Priorität.


Frankfurt, den 15.09.08

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